Computertomographie (CT)

Computertomographie (CT)
Unser Computertomograph GE Optima CT 520

Allgemeine Informationen

Bei der Computertomographie, kurz CT genannt, handelt es sich um eine spezielle Form des Röntgens. Dabei erfolgt eine computerbasierte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen eines Objektes. Der Computer erzeugt aus diesen Bildern ein dreidimensionales Bild. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Schnitt- oder Schichtbildverfahren. 

Einer der großen Vorteile der Computertomographie gegenüber dem konventionellen Röntgen besteht darin, dass sich mit ihrer Hilfe praktisch alle Körperregionen detailliert untersuchen lassen. Von Gefäßdarstellungen (CT-Angiographie), Herz-Aufnahmen (Calcium-scoring) zur Bestimmung des Herzinfarktrisikos über Aufnahmen im Schädel-, Kiefer- und Wirbelsäulenbereich bis hin zu Untersuchungen des Bauch- und Brustraumes mit den inneren Organen und Zahn-CTs erstreckt sich das Untersuchungsspektrum, das in unserer Praxis durchgeführt wird. 

Dabei verwenden wir einen modernen, sogenannten „Multislice-Computertomographen“ (16-Zeiler), der es uns ermöglicht, gleichzeitig eine Vielzahl von immer feineren Körperschichten aufzunehmen. Dies führt zu einer erhöhten Genauigkeit bei der Bildaufnahme.

Bsp. Computertomographie

Untersuchungsablauf

Eingangs sollte an dieser Stelle zu Ihrer Beruhigung und Aufklärung erwähnt werden, dass es sich bei einem Computertomographen nicht um die im Volksmund so gefürchtete „Röhre“ handelt, deren Vorstellung viele Patienten immer wieder verunsichert.

Der Computertomograph besteht im Wesentlichen aus einem beweglichen Liegetisch und einer Art kurzen Tunnel, der sogenannten Gantry. Darin befindet sich eine Röntgenröhre, die in kurzen Pulsen einen Fächerstrahl aussendet. Diese Strahlung durchdringt den Körper und wird auf der gegenüberliegenden Seite von Detektoren gemessen, während der Patient durch die ringförmige Gantry langsam hindurchfährt. Aus dem Signal der Detektoren berechnet ein Computer Schichtbilder, die wie Körperscheiben aussehen und danach durch den Radiologen ausgewertet werden.

Die Mehrzahl der Untersuchungen ist von recht kurzer Dauer und nehmen zwischen zehn und zwanzig Minuten in Anspruch. Je nach untersuchter Körperregion, z.B. im Falle einer Aufnahme des Bauchbereichs (Abdomen), kann es erforderlich sein, zur besseren Darstellung einzelner Organe und Gefäße ein mit Wasser verdünntes, gut verträgliches Kontrastmittel einzunehmen, dass später vom Körper wieder ausgeschieden wird.

Ebenso kann es bei anderen Gefäßdarstellungen vorkommen, dass ein Kontrastmittel intravenös verabreicht wird. Wieder andere Untersuchungen erfordern das kurzzeitige Anhalten der Luft bzw. die Befolgung verschiedener Atemkommandos, die Ihnen über Lautsprecher gegeben werden.

Während der Untersuchung befinden Sie sich mit dem Computertomographen alleine in einem separaten Raum, der allerdings von der zuständigen Röntgenassistentin während der gesamten Untersuchungsdauer durch eine Plexiglasscheibe eingesehen wird und in dem über installierte Mikrophone eine Kommunikation mit ihr möglich ist. So können Sie ihr im Zweifelsfall ein Zeichen geben, wenn Sie sich nicht wohlfühlen sollten.

In jedem Fall wird Sie aber der/die Röntgenassistent/in bzw. der betreuende Arzt vor der Untersuchung über alle Details der Untersuchung sowie über eventuelle Risiken aufklären und Ihre Fragen beantworten.

Detailinformationen zum CT

Der 16-Zeilen Computertomograph GE Optima CT520 ASiR ermöglicht hochauflösende Bildqualität bei geringer Strahlendosis und gleichzeitig energieeffizientes Arbeiten. Der GE Optima CT520 ASiR ist für die gesamte klinische Bandbreite ausgelegt, besonders aber für Onkologie, Neurologie und die Notfallmedizin. Der CT zeichnet sich durch einen hohen Patientenkomfort und die Niedrigdosis-Technologie ASiR aus. Die gelieferte hervorragende Bildqualität überzeugt und ist der Grundstein für eine schnelle und präzise Diagnose.

Niedrige Strahlendosis mit GE

Moderne Computertomographen sind besonders schonend für Patienten, da sie im Vergleich zu älteren Modellen mit einer wesentlich geringeren Strahlendosis brillantere Bilder erzeugen. Als Vorreiter im Bereich der Dosisreduktion hat GE zahlreiche innovative Technologien entwickelt, die nicht nur die eingesetzte Strahlendosis bei CT-Scans um bis zu 50% verringert, sondern auch die Beeinträchtigung der Aufnahmen durch Implantate, Metallprothesen oder Fremdkörpern deutlich reduziert. Bei Schwangeren und Kindern werden zusätzlich spezielle Programme eingesetzt, um die Dosis nochmals zu verringern.

Low Dose Technologie ASiR – Adaptive statistische iterative Rekonstruktion

Mit ASiR bis zu 50% weniger Strahlendosis in allen Anwendungen, bei gleichbleibender Bildqualität. Um dieses Ergebnis zu erreichen, wird während des Rekonstruktionsprozesses das Bildrauschen extrahiert, ohne die anatomische Rekonstruktion zu beeinträchtigen. Damit werden die Grenzen der herkömmlichen CT-Rekonstruktionsmethode der gefilterten Rückprojektion (FPB) überwunden und optimierte Aufnahmen erstellt.

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